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JAMA-Studie zeigt Zusammenhang zwischen Softdrink-Konsum und MDD
Im Folgenden fasse ich eine aktuelle multizentrische Kohortenstudie aus JAMA Psychiatry zusammen, die in Deutschland durchgeführt wurde und den Zusammenhang zwischen Softdrink-Konsum, Major Depression und dem Darmmikrobiom untersucht.
Das zentrale Ergebnis: Ein höherer Softdrink-Konsum war mit dem Vorliegen einer Major Depression sowie mit einer stärkeren Symptomschwere assoziiert. Bei Frauen schien ein Teil dieser Assoziation über Veränderungen des Darmmikrobioms zu verlaufen – insbesondere über eine erhöhte Abundanz von Eggerthella.
Bereits bekannt ist, dass Softdrinks mit einer Reihe negativer somatischer Outcomes assoziiert sind. Mehrere Studien haben sie auch mit depressiven Symptomen in Verbindung gebracht, doch stützt sich der Großteil der Literatur auf selbstberichtete Symptomskalen und nicht auf klinisch diagnostizierte Major-Depression-Erkrankungen. Die zugrunde liegenden Mechanismen sind weitgehend spekulativ.
Schließung von Lücken in der bisherigen Forschung
Diese Forschungsgruppe wollte beide Lücken adressieren. Erstens konzentrierten sie sich auf eine DSM-diagnostizierte Major Depression. Zweitens untersuchten sie das Darmmikrobiom, dem
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