Folien und Transkript
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Dies ist Abschnitt 3 des Algorithmus zur Behandlung von PTBS mit Psychopharmakologie. In diesem Schritt stellen wir die erste Frage, die wir bei einer Person mit PTBS stellen sollten, wenn wir eine Behandlung in Betracht ziehen: Ist der Schlaf gestört? Es überrascht mich immer wieder, wie selten diese Frage gestellt wird. Dabei erfahren die Behandelnden so gar nicht, ob ihre Patienten unter Albträumen, gestörtem Schlaf und Ähnlichem leiden – einfach weil sie nicht danach gefragt haben. Wir sind der Meinung, dass dies Ihre erste Routinefrage sein sollte.
Referenzen:
- David Osser, M.D.
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Diese Frage ist jedoch nicht so einfach. Es gibt viele mögliche Ursachen für Schlafstörungen, und man muss sorgfältig abwägen, was sonst noch dazu beitragen könnte. Zunächst gilt es, verschiedene Einflussfaktoren auf den Schlaf auszuschließen und zu behandeln. Wenn danach noch Probleme bestehen, die auf die PTBS zurückzuführen scheinen, kann man unsere Empfehlung zur Behandlung von Schlafproblemen bei PTBS anwenden.
Referenzen:
- So, C. J., Miller, K. E., & Gehrman, P. R. (2023). Sleep disturbances associated with posttraumatic stress disorder. Psychiatric Annals, 53(11), 491–495. https://doi.org/10.3928/00485713-20231012-01
- Bajor, L. A., Balsara, C., & Osser, D. N. (2025). Posttraumatic stress disorder psychopharmacology algorithm update—2024-2025. Psychiatry and Clinical Psychopharmacology, 35, 135–140. https://doi.org/10.5152/pcp.2025.241041
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Zunächst muss jedoch abgeklärt werden, ob eine Schlafapnoe vorliegt. Diese ist weit verbreitet. Auch ein übermäßiger Koffeinkonsum ist häufig ein Faktor: Aufgrund ihrer PTBS können die Betroffenen nicht schlafen, sind morgens erschöpft und greifen dann zu großen Mengen Kaffee – manchmal bis zu einer oder sogar zwei Kannen am Morgen. Bei einem so hohen Koffeinkonsum ist es sehr schwer, damit aufzuhören. Die Motivation dahinter ist schlicht die extreme Müdigkeit.
Referenzen:
- So, C. J., Miller, K. E., & Gehrman, P. R. (2023). Sleep disturbances associated with posttraumatic stress disorder. Psychiatric Annals, 53(11), 491–495. https://doi.org/10.3928/00485713-20231012-01
- Bajor, L. A., Balsara, C., & Osser, D. N. (2025). Posttraumatic stress disorder psychopharmacology algorithm update—2024-2025. Psychiatry and Clinical Psychopharmacology, 35, 135–140. https://doi.org/10.5152/pcp.2025.241041
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