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Naturbasierte Ergänzungstherapien in der Psychiatrie
Im Folgenden wird ein interessanter Übersichtsartikel aus China vorgestellt, der die Wechselbeziehungen zwischen Depression, Angststörungen und Schlafstörungen sowie das therapeutische Potenzial von Tee bei der Behandlung dieser Erkrankungen untersucht. Depressionen betreffen weltweit ca. 280 Millionen Menschen und tragen zu über 700.000 Suiziden jährlich bei. Angststörungen beeinträchtigen etwa 25 % der Bevölkerung und äußern sich in übermäßiger Besorgnis und Angst. Schlafstörungen wie Insomnien betreffen jeden dritten Erwachsenen und sind häufig mit psychischen und somatischen Erkrankungen assoziiert.
Diese Erkrankungen stehen in wechselseitiger Beziehung zueinander: Schlafstörungen verstärken häufig affektive Störungen und können als Prädiktoren für Depression und Angststörungen gelten. Trotz vorhandener Therapieoptionen leiden viele Patienten unter Nebenwirkungen oder unzureichender Symptomlinderung, was die Notwendigkeit unterstreicht, jede mögliche Behandlungsoption zu untersuchen. Dies hat zu einem wachsenden Interesse an natürlichen Heilmitteln als Ergänzung des psychiatrischen Therapierepertoires geführt.
Teeinhaltsstoffe als mögliche Unterstützung der psychischen Gesundheit
Tee enthält Verbindungen wie L-Theanin, Gamma-Aminobuttersäure (GABA)
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