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Substanzgebrauchsstörungen: Hohe Prävalenz, begrenzte Therapieeffizienz
Substanzgebrauchsstörungen (SGS) stellen eine erhebliche klinische und gesundheitspolitische Belastung dar. In den Vereinigten Staaten ergab eine national repräsentative, bevölkerungsbasierte epidemiologische Erhebung, dass im Jahr 2023 rund 82,4 Millionen Amerikaner ab 12 Jahren an einer Substanzgebrauchsstörung litten. Diese verteilten sich wie folgt:
- 28,9 Millionen mit Alkoholgebrauchsstörung
- 23,6 Millionen mit Tabakgebrauchsstörung
- 19,2 Millionen mit Cannabisgebrauchsstörung
- 5,9 Millionen mit Opioidgebrauchsstörung einschließlich Heroin
- 4,8 Millionen mit Stimulanziengebrauchsstörung einschließlich Kokain und Amphetaminderivaten
Trotz dieser Krankheitslast bleiben die verfügbaren Therapieoptionen – ob pharmakologisch, psychosozial oder kombiniert – suboptimal. Etwa die Hälfte der Patienten spricht nicht ausreichend an. Dieses Wirksamkeitsdefizit hat das Interesse an neuartigen Therapiestrategien geweckt.
Psychedelika erleben ein Comeback in der Psychiatrie
Ein neuer Therapieansatz, der erhebliche Aufmerksamkeit erregt hat, ist der Einsatz psychedelischer Substanzen. Klassische Psychedelika wie LSD und Psilocybin – bekannt als „Magic Mushrooms” – dürften hinlänglich bekannt sein. Es handelt sich um Freizeitdrogen mit Missbrauchspotenzial, die in
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