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Safran versus SSRIs bei Depression und Angststörungen
Globale Krankheitslast erfordert Therapiealternativen
Im Folgenden wird eine kürzlich in den Nutritional Reviews veröffentlichte Meta-Analyse einer iranischen Forschungsgruppe besprochen, die Safran mit SSRIs zur Behandlung von Depression und Angststörungen vergleicht. Depression und Angststörungen zählen zu den bedeutendsten globalen Gesundheitsproblemen und betreffen weltweit 280 bzw. 300 Millionen Menschen. Diese Erkrankungen beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich und tragen wesentlich zur Krankheitslast bei.
SSRIs sind nach wie vor die pharmakologische Erstlinienbehandlung für beide Indikationen, jedoch variieren ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit erheblich. Viele Patienten erleiden unerwünschte Wirkungen oder sprechen unzureichend auf diese Medikamente an. Dies hat zu einem wachsenden Interesse an Therapiealternativen mit günstigerem Nebenwirkungsprofil geführt, einschließlich pflanzlicher Heilmittel.
Traditionelle Anwendung und bioaktive Verbindungen des Safrans
Safran ( Crocus sativus ) wird seit Langem traditionell sowohl als Anxiolytikum als auch als Antidepressivum eingesetzt. Moderne Studien haben gezeigt, dass Safran im Vergleich zu Placebo wirksam bei Depression und Angststörungen
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