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Die Ergebnisse dieser Studie stellen das Konzept der seriellen Ketamin-Behandlung bei Depression grundsätzlich in Frage – wahrscheinlich jedoch nicht in einem Ausmaß, das ausreicht, um den derzeitigen Enthusiasmus nachhaltig zu dämpfen. Für alle, die sich für Ketamin interessieren – und das dürfte mittlerweile die Mehrheit sein – analysiert dieser Quick Take eine neue randomisierte Studie, in der Ketamin dem Placebo Midazolam nicht überlegen war.
Studiendesign beeinflusst die Interpretation
Bevor jemand auf die Idee kommt, mir für meine Skepsis gegenüber Ketamin den Kopf abzureißen, möchte ich kurz auf das Design dieser Studien eingehen, da es die Interpretation der Ergebnisse maßgeblich beeinflusst. In frühen Studien erhielten die Teilnehmer im Verum-Arm eine Ketamin-Infusion – in der Regel 0,5 mg/kg –, während die Placebo-Gruppe eine Kochsalzlösung infundiert bekam.
Wie man sich vorstellen kann, ist das dissoziative Erleben, das mit einer Ketamin-Gabe einhergeht, ein deutlicher Hinweis darauf, welcher Gruppe man angehört. Dieses Erleben umfasst Euphorie,
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