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Depression und Herzerkrankung: Eine bidirektionale Beziehung
Die bidirektionale Beziehung zwischen Depression und Herzerkrankung wurde an anderer Stelle bereits erörtert. Die Major Depression tritt bei etwa 20 % der Patienten mit koronarer Herzkrankheit auf – eine Rate, die deutlich über jener der Allgemeinbevölkerung liegt. Bei Patienten mit Herzinsuffizienz oder nach Implantation eines automatischen implantierbaren Kardioverter-Defibrillators (AICD) steigt dieser Anteil auf 35 %.
Depression erhöht das Risiko, eine Herzerkrankung zu entwickeln, und eine Herzerkrankung erhöht wiederum das Risiko, eine Depression zu entwickeln oder zu verschlimmern. Die Ätiologie dieser Wechselwirkung ist wahrscheinlich multifaktoriell und umfasst:
- Gesundheitsverhalten
- Persönlichkeitsfaktoren
- Entzündungsmarker
- Endotheldysfunktion
- Thrombozytenaktivierung
- Dysfunktion des autonomen Nervensystems
Erfreulicherweise gibt es gute Belege dafür, dass Antidepressiva – insbesondere SSRIs – bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit im Allgemeinen sicher und wirksam sind.
Sicherheit von Sertralin bei Herzerkrankungen: Ein Überblick
Im Folgenden wird ein systematisches Review zur Sicherheit und Wirksamkeit von Sertralin bei Herzerkrankungen betrachtet. Dieses Review wurde im
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