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ADHS-Stimulanzien: Missbrauchsrisiken
Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine häufige und belastende neuropsychiatrische Entwicklungsstörung. Die geschätzte weltweite Prävalenz der ADHS beträgt etwa 7 % – sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen.
Amphetaminartige Stimulanzien wie Amphetamin, Methamphetamin und Methylphenidat sind von der FDA zur Behandlung von ADHS zugelassen und verfügen über hochwertige Wirksamkeitsnachweise.
Dennoch bestehen bei Ärzten häufig Vorbehalte gegenüber der Verschreibung von Stimulanzien. Auch Patienten oder deren Eltern zeigen mitunter eine Zurückhaltung gegenüber der Einnahme dieser Medikamente. Diese Haltung ist oft auf das bekannte Missbrauchs- und Weitergabepotenzial von Stimulanzien zurückzuführen.
Eine wesentliche Folge des Stimulanzienmissbrauchs ist die Entwicklung einer Stimulanzien-Gebrauchsstörung. Frühere Studien zu Missbrauch und Weitergabe von verschreibungspflichtigen Stimulanzien wiesen zwei zentrale Einschränkungen auf:
- Sie fokussierten sich nicht spezifisch auf Patienten mit ADHS.
- Sie unternahmen keinen systematischen Versuch, Risikofaktoren für die Entstehung von Missbrauch oder Weitergabe verschreibungspflichtiger Stimulanzien zu identifizieren.
Fragestellung und Methodik
Diese systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse von Forrest und
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